
Problempferd · mobil
Problempferd? Ursachen finden statt Symptome bekämpfen
Buckeln, Steigen, Drängeln, Widersetzlichkeit: Ich komme zu dir in den Stall, wir finden heraus, was dahintersteckt – und lösen es gemeinsam, ohne Zwang.
Ein „Problempferd“ hat meistens ein Problem
Dein Pferd buckelt beim Angaloppieren, steigt am Hänger, schnappt beim Gurten oder lässt sich kaum noch führen? Irgendwann fällt im Stall das Wort „Problempferd“ – und spätestens dann fühlst du dich allein damit. Ich nutze den Begriff, weil viele so danach suchen. Aber ehrlich gesagt: Ein Pferd, das sich widersetzt, ist selten „schwierig“. Es zeigt dir, dass etwas nicht stimmt – Schmerz, Angst, Unklarheit oder eine Gewohnheit, die sich über Monate eingeschliffen hat.
Als mobile Pferdetrainerin komme ich zu dir in den Stall und schaue mir das Verhalten dort an, wo es passiert. Wir suchen gemeinsam die Ursache, statt nur das Symptom zu unterdrücken – und arbeiten dann so, dass du am Ende selbst mit deinem Pferd zurechtkommst. Einen Beritt biete ich bewusst nicht an: Ein Pferd, das nur bei mir funktioniert, hilft dir im Alltag nicht weiter.
Typische Probleme, bei denen ich helfe
- Pferd buckelt – beim Angaloppieren, beim Aufsteigen oder scheinbar ohne Grund (mehr dazu im Ratgeber „Pferd buckelt beim Reiten“).
- Pferd steigt – an der Hand, vor dem Hänger oder wenn es nicht weitergehen will.
- Widersetzlichkeit – Kleben am Stall oder an anderen Pferden, Stehenbleiben, Umdrehen, Losreißen.
- Respektlosigkeit am Boden – Drängeln, Rempeln, Schnappen, Zwicken.
- Starke Schreckhaftigkeit, die Ausritte oder schon den Weg zur Weide gefährlich macht.
- Probleme beim Verladen, beim Hufegeben oder beim Einfangen auf der Weide.
Zuerst die Frage: Hat dein Pferd Schmerzen?
Buckeln, Steigen, Kopfschlagen oder plötzliche Widersetzlichkeit können körperliche Ursachen haben – ein drückender Sattel, Zahnprobleme, Rückenschmerzen, Lahmheiten oder Magenprobleme. Kein Training der Welt löst ein Problem, das eigentlich wehtut. Im Gegenteil: Wer ein Pferd mit Schmerzen „durchreitet“, bringt ihm bei, dass Gegenwehr die einzige Sprache ist, die funktioniert.
Deshalb gilt bei mir: Wenn das Verhalten neu ist, plötzlich auftritt oder stärker wird, lass dein Pferd zuerst tierärztlich untersuchen und prüfe die Sattellage. Habe ich während des Trainings den Eindruck, dass etwas Körperliches dahintersteckt, sage ich dir das offen – und wir unterbrechen, bis es abgeklärt ist.
So arbeite ich mit dir und deinem Pferd
- Beobachten statt bewerten: Wann genau passiert es? Was passiert direkt davor? Oft kündigt ein Pferd sein Verhalten lange vorher an – mit angespanntem Maul, schlagendem Schweif oder festem Rücken.
- Zurück auf den Boden: Viele Probleme unter dem Sattel lassen sich am Boden am sichersten und schnellsten lösen. Anhalten, Weichen, Rückwärts und Ruhe aushalten sind die Basis – mehr dazu auf der Seite Bodenarbeit.
- Klar, aber ohne Strafen: Ich arbeite konsequent und mit eindeutiger Körpersprache. Schlagen, Anschreien oder Einschüchtern gehören nicht dazu – sie machen ein unsicheres Pferd nur unberechenbarer.
- Kleine Schritte, gutes Ende: Wir hören auf, wenn etwas gut geklappt hat. So lernt dein Pferd, dass Mitmachen sich lohnt.
- Du übernimmst: Von Anfang an führst du dein Pferd selbst, ich begleite dich. Zwischen den Terminen bekommst du kurze Übungen für den Alltag.
Sicherheit geht immer vor
Ein Pferd, das steigt oder heftig buckelt, ist gefährlich – für dich, für Stallkollegen und für sich selbst. Deshalb arbeiten wir mit solchen Pferden zunächst vom Boden aus, mit Abstand, Helm, Handschuhen und festem Schuhwerk. Geritten wird erst wieder, wenn die Grundlagen sitzen und körperliche Ursachen ausgeschlossen sind. Und wenn du merkst, dass dir dein Pferd inzwischen Angst macht, ist das kein Versagen: Dann ist der Reitunterricht bei Angst vielleicht der passende nächste Schritt.
Wenn du erst einmal selbst verstehen möchtest, was hinter einzelnen Verhaltensweisen steckt, helfen dir meine Ratgeber, zum Beispiel „Pferd scheut – was tun?“, „Pferd drängelt beim Führen“ oder „Pferd lässt sich nicht einfangen?“.
Problempferd-Training in der Region Aachen
Ich komme zu dir – nach Aachen, Würselen, Herzogenrath, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Stolberg und in die ganze Städteregion. Gerade bei Verhaltensproblemen ist das ein Vorteil: Wir trainieren in der Umgebung, in der das Problem entsteht, mit deiner Ausrüstung und in deinem Alltag. Einen Überblick über alle Trainingsthemen findest du unter Pferdetraining.
So läuft das Training ab.
Problem schildern
Per WhatsApp oder Telefon: Was macht dein Pferd, seit wann, in welchen Situationen? Ein kurzes Video hilft oft sehr.
Ursache klären
Beim ersten Termin schaue ich mir dein Pferd im Alltag an. Gibt es Hinweise auf Schmerzen, klären wir das zuerst tierärztlich ab.
Gemeinsam trainieren
Wir arbeiten in kleinen Schritten, meist zuerst am Boden. Du führst dein Pferd selbst und bekommst Übungen für zwischendurch.
Ich komme zu dir – in der ganzen Region Aachen.
Problempferd-Training findet dort statt, wo das Problem auftritt: in deinem Stall, auf deinem Platz, am Hänger oder auf dem Weg zur Weide – in Aachen, Würselen, Herzogenrath, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Stolberg und Umgebung.
- Aachen
- Würselen
- Herzogenrath
- Alsdorf
- Baesweiler
- Eschweiler
- Stolberg
- Städteregion Aachen
Häufige Fragen
Mein Pferd buckelt oder steigt – kannst du helfen?
Ja. Wichtig ist aber zuerst, körperliche Ursachen auszuschließen: Sattel, Zähne, Rücken und Hufe sollten geprüft sein. Danach arbeiten wir meist zunächst am Boden, bevor wieder geritten wird.
Reitest du mein Pferd für mich (Beritt)?
Nein, einen Beritt biete ich nicht an. Ich trainiere mit dir zusammen, damit dein Pferd auch bei dir zuverlässig wird – und nicht nur bei mir.
Wie lange dauert es, bis sich etwas ändert?
Das hängt vom Pferd, von der Ursache und davon ab, wie lange sich das Verhalten schon eingeschliffen hat. Oft siehst du schon nach den ersten Einheiten, wie dein Pferd reagiert, wenn es klare Signale bekommt. Ein festes Versprechen gebe ich aber bewusst nicht.
Was kostet das Training?
30 Minuten kosten 30 €, 45 Minuten kosten 45 €.
Arbeitest du mit Strafen oder Druck?
Nein. Ich arbeite klar und konsequent, aber ohne Schlagen, Anschreien oder Einschüchterung. Ein unsicheres Pferd wird durch Strafen nur unberechenbarer.

Lass uns herausfinden, was dahintersteckt.
Melde dich einfach per WhatsApp oder ruf an. Kein Formular, kein Umweg – nur ein direktes Gespräch über dich und dein Pferd. Ich komme zu euch in den Stall, in Aachen, Würselen und der ganzen Städteregion.